Tag 7

00:02. Somit beginne ich jetzt auch den Blog für den heutigen Mittwoch, also Tag sieben, zu schreiben. Der morgige Tag beginnt meiner Meinung nach nicht wie gestern von Marco erwähnt um 0:00, sondern erst nachdem die wahrscheinlich wieder sehr kurze Nacht vorüber ist.

Nachdem sich mit Joga beim Morgensport aufgewärmt wurde, zeigten die 6 Teilnehmenden Marco mal wie man richtig Fußball spielt. Um 9:00 Uhr begann dann auch für alle anderen der Tag. Wie immer gab es Baguette, Aufschnitt, Marmelade, Nutella und Jogurt, also alles was das Freizeitherz begehrt. Um 10 Uhr ging es dann für 10 Personen zur Fahrradtour los. Die 7,27 km kurze Strecke ging am Meer entlang nach Mali Losnj hinein und wieder zurück. Auf der Strecke wurden auch Badestopps eingelegt (diese wurde aber hauptsächlich zum Uno spielen genutzt). Außerdem wurde auch eine Eisdiele in der Stadt aufgesucht. Somit wurden die zwei Stunden bestens genutzt. Die „Zurückgebliebenen“ nutzten die Zeit, um ihre weißen T-Shirts mit Schnüren zu verknoten und in Farbe zu tunken oder zu übergießen. Im Fachjargon nennt man diese Upcycling-Methode batiken. Dort sind echt schöne Sachen entstanden. Von einfarbig blau, bis hin zu einer mehrfarbigen Schneckenform war alles dabei. Einige waren sogar so begeistert, dass sie morgen gleich noch einmal mitmachen wollen.

Zum Mittagessen zauberte die Küche, oder besser gesagt fast 10 Teilnehmende, eine leckere Brotzeit mit Tomate Mozzarella und Couscous-Salat mit „Schlotze“. An letzteren können wir wahrscheinlich noch einige Tage zehren.

Nach dem Essen gab es dann, wie nach jeder Mahlzeit, unsere allseits beliebte Top oder Flop Runde. Ich glaube wir haben euch darüber dieses Jahr im Blog noch garnicht erzählt. Daher hier ein paar Eckdaten. Bei Top oder Flop wird aus einem Topf eine Nummer gezogen, die den Teilnehmenden am Anfang der Freizeit zugeordnet wurde. Diese Person darf dann nach vorne kommen und bekommt ein Geschenk, welches dann entgegengenommen werden darf. Meiner Meinung nach sind natürlich nur Top Geschenke in der Box. Heute hat Alex ein Bild mit der Aufschrift „Altwerden ist nichts für Pussies“ bekommen. Ziemlich passend für das Kücken in der Gruppe wie ich finde. 

Weiter ging es dann mit Zeit zur freien Verfügung. So konnten die Teilis zum Strand gehen, oder auch einfach im Camp mit den anderen über Gott und die Welt quatschen. Drei waren sogar so motiviert um mit Marco und mir einkaufen zugehen. Pünktlich um 16:00 Uhr war die Einkaufsexpedition auch wieder beendet, somit konnten sich alle die Hunger hatten oder sich ein Lunchpaket machen wollten beim gedeckten Tisch bedienen. Danach konnten wir alle auf den Weg Richtung Mali Losinj aufbrechen. Wusstet Ihr, dass vor 1280 niemand auf der Insel lebte, bis dann 12 kroatische Familien auf die Insel zogen? Oder, dass die Insel im 18. Jahrhundert bekannt für Fischerei und Seeschifffahrt war? Solche Dinge lernt man, wenn Marco in der Stadt noch bisschen sein Google Wissen unter Beweis stellen will. Dort teilte sich die Gruppe dann in 8 Kleingruppen aus minimal 4 Personen auf und durchforsteten die Straßen nach Sehenswürdigkeiten, Eisdielen und Restaurants. Wir Teamer ließen uns in einem sehr leckeren Restaurant nieder, welches mit 20 % Rabatt warb. Das machte das Essen aber keineswegs schlechter. Für mich gab es einen leckeren Fleischteller mit Beilagen, was ich sehr empfehlen kann.

Um 22:30 trafen wir uns dann alle wieder am ausgemachten Treffpunkt und eine gute Stunde später  waren wir dann wieder im Camp. Schnell Zähneputzen, aufs Klo gehen und abschminken und dann ging es ab ins Bett. 0:15 waren dann alle in ihren Zelten. Mittlerweile haben wir auch schon wieder 1:45. Besprechung fertig, Text fertig, jetzt noch schnell ein paar Bilder rein und fertig ist der Blog. Dann gehts jetzt auch für mich ins Bett, damit wir morgen früh um 9:00 alle fit und mit Frühstück versorgt in den nächsten Tag starten können.


Gute Nacht


Patze











Kommentare

  1. Liebe Freizeitler,
    mit großer Freude verfolge ich täglich euren Blog und schwelge darüber hinaus in Erinnerungen an meine Jugendfreizeitzeit, die jetzt zugegebenermaßen schon erschreckend lange zurück liegt. Fast ein Vierteljahrhundert sind seit meiner ersten Jugendfreizeit in Griechenland vergangenen(2001), das erste Mal Kroatien war dann 2003. Und meine letzte Freizeit liegt mittlerweile auch schon zehn Jahr zurück.
    Aber es hat Spuren hinterlassen und ich bin sehr dankbar dafür.
    Ihr scheint einen tollen Urlaub zu verbringen. Ans Batiken erinnere ich mich auch noch gut. Wenn das Batik-Fieber ausbricht, werden dann alle möglichen färbbaren Textilien ausgegraben. Es soll schon Leute gegeben haben, die Unterhosen gebatikt haben.
    Am Meer wäre ich jetzt auch gerne. Da muss ich aber wohl noch Geduld aufbringen. Wir freuen uns aber auf unseren "kleinen" Europaurlaub ab Sonntag.
    Ich musste wirklich lange suchen, bis ich auch Mal die Ruth auf einem Foto entdeckt habe und auch im Blog würde sie noch nicht erwähnt. Ich hoffe, das ist ein gutes Zeichen, deine Ehrenamtlichen nehmen dir Arbeit und Last ab, verwöhnen dich und du kannst eine entspannte Freizeit verbringen und die Zeit genießen!
    Habt noch eine tolle Zeit, grüßt mir auch den Onkel Michi von meiner Bande!
    Ich denk jetzt noch ein bisschen an vergangene Zeiten, Grüße an alle Bärengruppler, die inkognito mitlesen.
    Kleiner drei
    Lene

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  2. Während ich hier im trostlosen, verregneten Deutschland sitze, liegt ihr am Strand und batikt euch coole T-shirts. Da werde ich ja glatt neidisch. Ich hoffe, der Stadtausflug hat euch allen Spaß gemacht und es war nicht all zu heiß. Ein bisschen Kultur hat noch keinem geschadet. Wenn ich eure Bilder so sehe, will ich glatt wieder mit auf eine Freizeit, aber langsam bin ich leider zu alt. In fünf Tagen geht für mich der Ernst des Lebens, also achtzehn Jahre alt werden, los. Bringen tut mir das relativ wenig, denn bis zum Führerschein dauert bei mir nich ein wenig (eventuell umgefahrene Mülltonnen bei meiner Fahrstunde tragen vielleicht dazu bei). Euch nich ganz viel Spaß<3
    Liebe Grüße,
    Paula

    P.S. Helena, falls ich dich mal wieder bei nem Volksfest zuhaben, einfach nicken und lächeln und nichts dabei denken.

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  3. Wow, also da habt ihr ja wirklich ein tolles Programm. Für jeden ist etwas dabei!
    Ich finde, ihr gebt euch wirklich Mühe, den Kids eine tolle Zeit zu bescheren und die gebatikten T-Shirts sehen wirklich toll aus. Respekt!
    Liebe Grüße von den Daheimgebliebenen 😊
    Rebecca B.

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  4. Tieberius Herzberg22. August 2024 um 23:51

    Eins weiteres Mal, o edle Gesellen, vernehmt ihr von meinem Munde. Ich vermag euch bedauerlicherweise nicht zu zeugen, da ich in dem schönen Reiche Deutschland weile. Doch will ich euch verkünden eine gar schöne Sage von mir und den geselligen Gefährten der Gemeinschaft der Negrus. Sie ging folgendermaßen:
    Eines Abends, nach einer gar frohen Trinksitte, begaben wir uns auf den Heimweg. Herr von Hölzl jedoch war vom bösen Trunke arg berauscht und vermochte nicht mehr, seinen Schritt zu führen. Doch ich und der edle Knappe Baumann trugen ihn durch die Nacht. Im Schlepptau hatten wir auch noch die einst Geliebte des Schmiedemeister Nicos und eine Dirne aus dem fernen Abendland, die von Zeit zu Zeit nur wirres Zeug von sich gab. Die einstige Dame des Herrn Nicos hingegen hielt einen unerfahrenen Knappen in ihren Händen, der gleichfalls mit uns pilgerte. Dies gefiel dem Nico gar nicht, doch zur Stunde unserer Reise hatte er andere Sorgen mit seiner kurzen Affäre, mit der Dirne dessen milchspendenden edlen Zierlichkeiten von enormer Größe waren.
    Er kam im späteren Verlauf wieder zu uns.

    Auf unserem Pfade liefen wir gesegnet vom Trunke und der Herr von Hölzl hatte ja sogar das Laufen gänzlich verlernt. Doch plötzlich schien der Teufel ihm zu nahe zu sein; er sprang auf sein Ross und ritt in die Dunkelheit davon. Der Knappe Baumann folgte ihm hastig, versorgte ihn und befreite ihn von der Plage des Teufels.
    Im späteren Verlauf des Tages erlebte ich ein weiteres Gelage, bei dem ich der Konversation des Schmiedes Nico lauschte; er klagte mir von seinen Nöten und dem Wunsch, dass er sich baldig von einer Brücke in die Wasser werfen würde, doch ich riet ihm von solchem Unfug ab.

    Nach diesem Geschehen kehrten wir zu dem trunkenen Hölzl zurück und legten uns zur Ruh. Das war ein Tag, o ja!!!!
    Möget ihr in Frieden wohnen dort im Süden;
    der edle Herr Tieberius sendet sein Gegrüß!

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