Tag 4

Zwischenzeitlich wird der Morgensport etwas besser besucht. So konnte wir heute mit 10 Teilnehmenden den angrenzenden Tennisplatz des Camps beschlagnahmen. Das eher gewöhnungsbedürftigen Geschäftmodell begünstigt die Nutzung des Platzes für den Morgensport. So wurde uns erklärt dass, der Schlüssel zu dem Platz für 10€ die Stunde an der Rezeption geliehen werden kann. Wenn jedoch die Tür von den vorherigen Gruppe nicht mehr abgeschlossen wurde gilt das Prinzip von Open Door. Nutzen für Lau.

Um die Sporteinheit abzurunden konnten vier Jugendliche zum „Brotrun“ animiert werden. Dank des frischen Brotes konnte der Rest der Truppe von den frischen Backwaren auf dem gedeckten Tisch profitieren. Klassische Weißbrot, also nichts Besonderes gegen unser heimatliche Brotkultur. Das Teilen jeglicher Mahlzeit mit den kroatischen Wespen wird zur Routine. Ein besondere Delikatesse scheint die Erdbeermarmelade darzustellen. mit einem offenes Glas dessen kann innerhalb von 5 min eine Handvoll Wespen anlocken. 



Nach einer kurzen Standpauke, weshalb es sinnvoll sei den Betreuern ein offenes Ohr für Ansagen zu leihen, um die Zeit für spaßige Aktivitäten zu maximieren ging es wieder für die Strandbegeisterten ins salzige Nass. Ein kleiner Teil entschied sich hingegen für das 

Zurückbleiben im Camp. So wurde wieder einige Seiten in den Büchern gelesen oder neue Brettspiele ausprobiert. Andere halfen tatkräftig beim Schneiden der Zutaten für den Salat. So konnte jeder seinen Vormittag nach den eigenen Bedürfnissen gestalten. Von den 20 Tomaten, 5 Gurken und 15 Paprika blieb nichts mehr über. Während unsere Teilnehmenden sich vergnügten hatten Elea und Debo einen Shoppingtrip zum Lidl angetreten. Hier ist Lage alles. Wie die Kunden den Einkauf abtransportieren war wohl nicht der Hauptfaktor bei der Planung dieses Einkaufszentrums. So wurde der Erste Einkaufswagen mit Lebensmittel der nicht permanenten Kühlung unterliegenden Waren gefüllt. Kassieren, zum etwas entfernten Bus laufen, ausladen, wieder umdrehen und die kalten Sachen einkaufen. Dies alles im Zeitrahmen den Parktickets über 2 Stunden grenzt schon an eine sportliche Höchstleistung. In der Mittagspause bereiteten alle ganz eifrig den am Abend stattfindenden Werkstattgottesdienst vor.


Nach der Siesta nahmen doch erstaunlich viele das Strandangebot wieder wahr. Bin gespannt wie hoch das Ranking des Strandes, in der Aktivitätenliste, sich in den nächsten Tagen verändern wird. Vom leckeren Duft der Gemüsereispfanne gerufen, waren alle pünktlich zum Abendessen vor Ort. Im Anschluss feierten wir einen einzigartigen Gottesdienst. Jeder Gruppe hatte etwas Besonderes einzubringen. Ob es die Dekogruppe mit der grandiosen Mitte war oder die musikalische Untermalung der Liedgruppe. Sowohl die Fürbitten als auch die Gebete wurden von den Jugendliche mit Bezug zu aktuellen Situationen ausgearbeitet. Von den Schauspielern wurde der barmherzige Samariter in das Lebensumfeld der jungen Menschen projiziert. Ausgeraubt wurde der arme Mann liegen gelassen. Von Lehrern oder Politikern wurde er in seiner Situation missachtet. Von einem „Thalahon“ (Eine Person die ein machohaftes Männerbild verkörpert) wurde ihm dann auf die Beine geholfen. Beim „Dönermann“ um die Ecke konnte er dann genesen. Wohl eine etwas abstrakte Form dieser biblische Geschichte. Wobei es sich doch zeigte das diese Gleichnisse top aktuell sind.


In den letzten Stunden des Tages übten sich dann die Jungs noch in Ihren wasserbaulichen Künsten. Mit den zur Verfügung stehenden Besen wurden Leitgräben ausgekehrt um die Zelte bestmöglich vor dem morgigen Regen zu schützen. Nun liegen die Teilis schon 2 Stunden in ihren Zelten. Selbst ich bin schon gespannt in welchem Ausmaß uns die oftmals heftigen Regenergüsse im Mittelmeerraum treffen werden. 



Bis morgen mit hoffentlich nicht all zu nassen Füßen.

Marco & Patze 











Kommentare

  1. Hallo nach Kroatien an alle Teilnehmer und herzlichen Dank für das Teilen eurer Erlebnisse! Die Berichterstattung ist wirklich klasse und ich freue mich früh morgens immer euren Blog zu lesen.
    Nach den ersten 2 heißen Tagen die ihr bisher verbracht habt, gab es heute endlich etwas Abkühlung, die euch bestimmt gut tut. Bei solchen Temperaturen wird’s ja ganz schön warm in den Zelten.
    Die daheim gebliebenen wünschen euch noch viel Spaß und eine gute gemeinsame Zeit. Liebe Grüße Dandi


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  2. Hallihallo ihr Wassernixen,
    anscheinend wird auch dieses Jahr wieder fleißig durch das klare Blau geschwommen. Kurzer Tipp von uns: am besten nicht bis raus zur Boje schwimmen, wobei man den Boden nicht mehr sehen kann und euch von Joni Geschichten über den Megalodon, der angeblich noch nicht ausgestorben ist erzählen zu lassen. Mit einem Thalahon im Gottesdienst habt ihr den Samarita aufjedenfall in die moderne Zeit geholt. Da fühlen wir uns Gott gleich viel näher. Wir haben gestern bei Wind und Wetter mit Deo als Grillanzünder uns fleißig selber versorgt, auch wenn natürlich nichts über die gute Camp-Küche geht. Wir hoffen der DJ ist dieses Mal jemand anderes als Marco, denn der Sali Bunani Remix war echt bodenlos. Für uns geht's morgen wieder zurück in die Heimat, doch für euch geht es jetzt erst richtig los!

    Galligrü aus Ungarn von Luise, Maja und Paula (und Ramona, Michi und Crystl, die ihr alle nicht kennt)

    P.S. Mich wundert es ja das Bruno und Nico es überhaupt zur Freizeit geschafft haben, denn die beiden sind bekannt dafür, an ihrem Roller herum zu Schrauben und ihn dadurch noch mehr kaputt zu machen. Ich erinnere mich da wage an das Vorhaben, nach Berching zu tukern.

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  3. Tieberius Herzberg19. August 2024 um 19:53

    Höret, meine getreuen Untertanen, das Wort der Weisen hat mich erreicht, dass ihr euch in wunderbarer Manier betaget, und solch holdes Verhalten sei gerecht zu belohnen. Mein beständiger Vertreter an eurem Orte, Herr Doktor Doktor Imanuel von Santl, ist bereit, euch für einen geviertelten Silbergulden Freude zu
    bringen. Zudem möchte ich ein
    Wort von dem ehrwürdigen
    Meister des
    Schmiedegeschicks anführen,
    das mich von Tag zu Tag ins
    Licht des Glücks geleitet, dieses geht so: ,Ich werde nunaus meiner Kammer steigen
    und ein köstlich Rauchwerk
    entflammen.'
    So will ich ihm dies jetzt auch gleich tun und wünsche
    euch einen gezierten
    Aufenthalt in diesen
    temporären Tagen.
    Doch ich will euch sodann noch mahnen, euch von
    schändlichen Scharen vernzuhalten, ja, diese gleichen dem düsteren Nico, dem Herrn der Schmiedekunst, dessen sein Maul sich traue, freche Worte von sich zu lassen und einmal, einmal, oh edles Volk, vereinigte sich dieser mit einer holden Maid, Tochter eines Mannes von nahezu gleichem Ansehen, wie ich es bin; doch der schlichte Schmied wählte, seine Gelüste an anderen Orten zu stillen, man rufe uns zur Strafe, ihn zu hängen für diese verwerfliche Tat!

    Doch nun lasst mich euch nicht länger stören, schwimmt, ihr Kinder von zarter Tugend, doch hütet euch vor den langen Schlangen, die dort auf heimlichem Pfade wandeln. In Liebe und Drang, Tieberius von Herzberg, euer treuer Besitzer.

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  4. Anhand der Erklärung des Wortes Thalahon wird mir klar warum Marco ab diesem Jahr nicht mehr für das Jugendwort des Jahres abstimmen darf (Du bist alt Marco)

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    1. Jetzt bin ich schon wieder Anonym gewesen ich Versteck mich doch nicht hinter einem Decknamen wenn ich mich über Marco lustig mache

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